Sparda-Bank München eG: Vertreterversammlung beschließt das Geschäftsjahr 2018 mit 1,5 Prozent Dividende

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Der Vorstand der Genossenschaftsbank informierte die gewählten Vertreter über die Ergebnisse des vergangenen Geschäftsjahres. Vorstand und Aufsichtsrat wurden entlastet und eine Dividende in Höhe von 1,5 Prozent beschlossen.

München – Am 26. Juni 2019 fand in München im Paulaner am Nockherberg die 85. Vertreterversammlung der Sparda-Bank München eG statt. Die Vertreterversammlung ist das höchste Gremium der Bank. 231 gewählte Vertreterinnen und Vertreter nehmen dort die Interessen der Mitglieder wahr, 198 davon haben in diesem Jahr teilgenommen. Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender, Ralf Müller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, und Peter Konle, Vorstandsmitglied, informierten die anwesenden Vertreter über die Ergebnisse des vergangenen Geschäftsjahres. 307.544 Mitglieder (+ 14.459 Mitglieder) zählte die Sparda-Bank München eG zum 31. Dezember 2018 in Oberbayern. Die Bilanzsumme stieg in 2018 um 7,8 Prozent auf 8,248 Milliarden Euro (+ 599 Millionen Euro), wobei das Wachstum ausschließlich über das Kundengeschäft generiert wurde. Die Zahl der Girokonten konnte ebenfalls gesteigert werden und lag zum 31. Dezember 2018 mit einem Bruttozuwachs von 16.506 Konten bei 309.200 (+ 2,8 Prozent).

Neben den Geschäftszahlen bestätigte der Vorstand die Strategie der Sparda-Bank München, dass der Kunde zwischen Filial- und Online-Angeboten wählen kann. Letztere werden aktuell signifikant ausgebaut: Dafür hat die Bank gemeinsam mit anderen Sparda-Banken in ein unabhängiges Start-up investiert. Dieses entwickelt eine Digitalplattform, die modernstes Mobile- und Onlinebanking mit weiteren digitalen Angeboten und Services verbindet. Erste Leistungen werden ab Ende 2019 verfügbar sein.

Trotz der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen – getrieben durch die anhaltende Niedrigzinsphase und steigende regulatorische Vorgaben – blickt der Vorstandsvorsitzende Helmut Lind zuversichtlich in die Zukunft: „Als nachhaltiges Unternehmen mit nachhaltigen Produkten werden wir unser Geschäftsmodell auf Basis unserer Wurzeln konsequent weiterentwickeln und unseren Kunden damit einen unverkennbaren Mehrwert bieten.“

Eine Auffassung, die die anwesenden Vertreter teilen. Sie folgten dem Vorschlag des Vorstands, eine Dividende in Höhe von 1,5 Prozent an die Mitglieder auszuschütten. Im Anschluss wurde der Vorstand ebenso entlastet wie der Aufsichtsrat.

Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat
Mit dem 26. Juni 2019 endete turnusgemäß die Amtszeit von Jürgen Rothe und Norbert Zänkert im Aufsichtsrat der Sparda-Bank München eG. Während Norbert Zänkert wiedergewählt wurde, rückte für Jürgen Rothe, der sich nicht mehr zur Wahl gestellt hatte, Dr. Sabine Beier in den Aufsichtsrat. Unmittelbar im Anschluss an die Vertreterversammlung kam der Aufsichtsrat zur konstituierenden Sitzung zusammen. Berthold Ottmann wurde als Aufsichtsratsvorsitzender bestätigt, sein neuer Stellvertreter ist Kurt Dobrauer.

Vierte Gemeinwohl-Bilanz
Ebenfalls in diesen Tagen hat die Sparda-Bank München eG ihre mittlerweile vierte Gemeinwohl-Bilanz für die Jahre 2015 bis 2017 veröffentlicht. Als erste und bislang einzige Bank in Deutschland ist sie seit vielen Jahren Pionierunternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie. Die Gemeinwohl-Bilanz misst das Engagement eines Unternehmens für Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, demokratische Mitbestimmung und Transparenz. Die daraus resultierende Bilanzsumme addierte sich bei der vierten Gemeinwohl-Bilanz auf 602 Punkte, was einer Steigerung um 43 Punkte entspricht. Die externen Auditoren hoben hervor, dass die Sparda-Bank München eG sich trotz eines mittlerweile sehr hoch einzustufenden Gemeinwohl-Niveaus konsequent und in allen Feldern weiterentwickelt und damit auch innerhalb der Gemeinwohl-Ökonomie eine Vorbildfunktion einnimmt. Helmut Lind betont: „Wir wollen mit der Gemeinwohl-Ökonomie Impulse für eine verantwortungsvolle Art des Wirtschaftens und Lebens im Sinne der Menschen und der Umwelt setzen und beweisen, dass der Dreiklang zwischen Ökologie, Ökonomie und Sozialem gelingen kann. Hier sind wir auf einem sehr guten Weg.“

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