schuhplus-Expansion: Große Schuhe auf 800 qm ab September am c-Port Saterland

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Fachhändler für Schuhe in Übergrößen baut Zweigstelle im Dreieck von Oldenburg, Leer und Cloppenburg

(Saterland/Dörverden) (05.03.2019) Zu jeder Bewegung gibt es eine Gegenbewegung. Das ist ein altes Prinzip der Physik. Und dieses Prinzip greift auch in der Marktwirtschaft: Während der Einzelhandel in Deutschland unter globaler Konkurrenz zu kämpfen hat, blühen dagegen Betriebe auf, die sich durch ein Alleinstellungsmerkmal unterscheiden. Einer dieser Gewinner heißt schuhplus. Gründet im Jahre 2002, hat sich das Unternehmen mit Hauptsitz im Landkreis Verden auf Schuhe in Übergrößen spezialisiert. Heute ist es das größte Versandhaus Europas für große Schuhe; das Sortiment umfasst Damenschuhe in Übergrößen den Größen 42 bis 46 sowie Herrenschuhe in Übergrößen von 46 bis 54. Und die nächste Expansion erfolgt nun am c-Port Saterland: Dort baut schuhplus auf über 800 qm ein Logistikzentrum mit integriertem Einzelhandelsgeschäft. Der stationäre Fachhandel soll dabei Kunden aus ganz Norddeutschland anziehen, ebenfalls möchte das Unternehmen das Versandgeschäft insbesondere in die Benelux-Länder vertiefen.

Aufgestellt als sogenannter viraler Omnichannel-Händler ist schuhplus auf allen deutschen sowie europäischen Plattformen aktiv, von der otto group, der Klingel-Gruppe bis hin zu eBay, Amazon oder Zalando. Am Kompetenzzentrum in Dörverden, wo das Unternehmen stationär auf 1100 qm zudem eines der größten Schuhgeschäfte für Übergrößen in Deutschland betreibt, bilden 30 Programmierer, Google-Spezialisten, Marketing-Analytiker und der Kundensupport eine unverkennbare Einheit; in 17 Geschäftsjahren kreierten die Firmengründer Georg Mahn (42) und Kay Zimmer (44) eine multimediale eCommerce-Zentrale auf internationalem Niveau. Ob Hamburg, Rosenheim, Madrid, Paris, Moskau oder New York: Täglich verlassen mehrere LKW vollgepackt mit Paketen das Zentrallager, um in die ganze Welt verschickt zu werden. Für schuhplus-Gesellschafter Mahn ist das Engagement am c-Port eine logische Konsequenz und ein Art Rückkehr zugleich. Grundschule Sedelsberg, Orientierungsstufe in Ramsloh, dann AMG in Friesoythe: Der gebürtige Sedelsberger kennt Land und Leute und freut sich, dass der unternehmerische Erfolg ihn zurück zu seinen Wurzeln führt. „Unser Firmenhauptsitz platzt aus allen Nähten. Die Diskussion zur Standorterweiterung resultiert dabei aus einer völligen Logik heraus, denn bundesweit ist die Nachfrage nach großen Schuhen nirgends höher als im Dreieck Cloppenburg, Leer und Oldenburg. Mit dem c-Port sitzen wir genau in der Mitte, haben mit der B72 und der B401 eine tolle Anbindung und durch die Nähe zur niederländischen Grenze die besten Voraussetzungen, die Benelux-Länder strategisch zu bespielen. Back to the roots: Es hat so sollen sein“, lacht Mahn.

Der c-Port ist eine eingetragene Marke und bezeichnet ein im Jahre 2003 gegründetes interkommunales Industrie- und Gewerbegebiet am Küstenkanal im nördlichen Oldenburger Münsterland im Landkreis Cloppenburg. Die Bündelung unterschiedlicher Branchen steht für die Vielfalt vor Ort; die geforderte Kombination aus Fachgeschäft und Logistikzentrum war für den Zweckverband jedoch ein Novum. „schuhplus ist in seiner Struktur und Ausrichtung hoch modern und war als neuer Partner für uns von Anfang an sehr attraktiv, aber auch eine Herausforderung, denn wir mussten intensiv juristisch prüfen, inwieweit wir den Anspruch nach einem begehbaren Lager auf 800 qm überhaupt erfüllen konnten. Ich bin sehr froh, dass auf allen behördlichen Ebenen grünes Licht gegeben wurde. Trotz der großen Erfahrung strahlen die Firmenchefs unglaublich viel Engagement und Leidenschaft aus – und ich bin mir sicher, dass mit schuhplus und dem c-Port eine echte win-win-Situation nachhaltig entstehen wird“, so c-Port-Geschäftsführer Arno Djuren.
Ob „Webshop des Jahres“, „Bester Schuh-Webshop“ oder „Innovationspreis Problemlöser 2020“: Regelmäßig sahnt der Nischenversender Auszeichnungen ab und bestätigt damit seine führende Position als Schuhfachhändler. Der neue Standort am c-Port soll sich dabei sukzessive in die Bestandsstruktur von schuhplus einordnen, um möglichst zeitnah autark arbeiten zu können, betont schuhplus-Chef Kay Zimmer. „Aus einer Dependance resultieren auch für uns neue Herausforderungen, denn bisher haben wir alle Kompetenzen zentralisiert. Wir werden nun Schritt für Schritt die Eigenständigkeit ausbauen, damit im Zuge unserer 2-Jahres-Planung ein eingespieltes und kompetentes Team entsteht, so dass von dort aus die autarke Marktbedienung für Niederlande, Luxemburg und Belgien erfolgt.“

Das großflächig angelegte Industriegebiet direkt am Hafen ist speziell geschaffen für Betriebe, für die neben einer sehr guten Infrastruktur viel Raum und eine große Ausnutzbarkeit der Flächen von hoher Bedeutung sind. Für die Gemeinde Saterland ist die Ansiedlung ein Gewinn. „schuhplus ist ein innovativer Player im eCommerce, vielseitig viral auch in den sozialen Medien aufgestellt, dabei zugleich bodenständig und inhabergeführt mit Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Die Niederlassung am c-Port beinhaltet zugleich auch eine deutliche Signalwirkung für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region. Ich freue mich sehr darüber, dass wir das dynamische Duo fürs Saterland gewinnen konnten“, so Thomas Otto, Bürgermeister und Verbandsgeschäftsführer c-Port.

Die Verträge sind am gestrigen Montag notariell unterschieben, Bauanträge bereits im Prüfstatus, mit dem Eingang der Baugenehmigung erfolgt direkt der erste Spatenstich. Die Eröffnung von schuhplus ist aktuellen Planungen zufolge bereits im kommenden September; bis 2025 sollen 15 neue Arbeitsplätze im Verkauf sowie im Versandwesen entstehen bei einer Gesamtinvestition von fünf Millionen Euro. Kunden können sich schon jetzt auf eine „gigantische Übergrößen-Schuhauswahl auf 800 qm freuen“, versprechen Mahn und Zimmer.

Bildunterschrift
Freuen sich über große Schuhe am c-Port Saterland (von links):
Georg Mahn (schuhplus), Arno Djuren (Geschäftsführer c-Port), Thomas Otto (Bürgermeister Gemeinde Saterland und Verbandsgeschäftsführer c-Port), Kay Zimmer (schuhplus)

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