Schätze tief verborgen: Die Geschichte der Edelsteine

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The Natural Gem GmbH: Was macht einen Stein zum Edelstein – von Dr. Thomas Schröck, Fachautor „Edelsteine als Investment – Der GEWINN-Ratgeber“, Wien, Österreich, 2020

Wer hat nicht das schöne Gefühl, etwas ganz Besonderes zu besitzen, wenn sich ein Edelstein in der Schatztruhe befindet? Die Begriffe Faszination, Glanz, Schönheit und Reichtum werden seit Menschengedenken mit diesen Schätzen aus der Mineralwelt verbunden. Dennoch kann der Gedanke, ob das kostbare Stück überhaupt echt ist, die Freude daran trüben.

Jeder hat eine Vorstellung von dem Begriff Edelstein, dennoch ist den meisten unter uns nicht bekannt, was den Edelstein eigentlich genau ausmacht. Tatsächlich gibt es in der Mineralogie keine fest umrissene Definition für diesen Begriff, auch wenn einige Eigenschaften festgelegt sind. Edelsteine sind in der Natur entstandene Mineralien. Edelsteine müssen hart sein, das heißt, eine Mohshärte von mindestens 8 aufweisen (Friedrich Mohs [1773-1839], deutsch-österreichischer Mineraloge). Weichere Steine zerkratzen leichter und verlieren dadurch schnell ihre strahlende Schönheit. Edelsteine müssen als Voraussetzung für strahlendes Leuchten und Funkeln bei einem optimalen Schliff starken Glanz, hohe Lichtbrechung und Durchsichtigkeit mitbringen. Außerdem darf ein Edelstein nicht in zu großen Mengen in der Natur vorkommen, damit er auch einen gewissen Seltenheitswert hat und somit begehrenswert wird.

Begrifflichkeiten gehen durcheinander

Zur Herstellung von Schmuckstücken werden viele Steine verwendet, die nicht alle Kriterien erfüllen, aber dennoch Faszination und Schönheit ausstrahlen. Diese Steine werden als Schmucksteine bezeichnet, früher war dafür der Begriff Halbedelsteine geläufiger. Der Begriff Schmuckstein allein sagt noch nichts über den Wert dieser Steine aus. Beispielsweise kann der Preis eines Opals, der wegen seiner geringen Härte eher den Schmucksteinen zuzuordnen wäre, den Preis eines klassischen Edelsteins durchaus weit überschreiten. Zu den Edelsteinen werden ebenfalls Stoffe organischen Ursprungs wie Perlen, Korallen und Bernstein gerechnet. Weniger verwirrend lassen sie sich mit dem Begriff organische Schmucksteine beschreiben. Unter synthetischen Edelsteinen werden Kristalle verstanden, die im Labor gezüchtet werden. Ihre chemische Zusammensetzung, ihre Kristallstruktur und ihre physikalischen Eigenschaften sind weitgehend identisch mit denen ihrer natürlichen Vorbilder, nämlich Edelsteine, die in der Natur gewachsen sind. Imitationen sind Nachahmungen bestimmter Edelsteine durch andere Substanzen, die im äußeren Erscheinungsbild (Farbe, Transparenz) dem echten Edelstein ähnlich sind. Die Imitationen besitzen keineswegs die gleichen chemischen und physikalischen Eigenschaften wie ihre Vorbilder.

Bei manipulierten Edelsteinen wurde die Farbqualität durch Färben, Brennen und/oder Bestrahlen aufgewertet. Die Manipulationsmöglichkeiten umfassen auch das Kaschieren von Rissen im Edelstein, das Auflösen von Einschlüssen und die Herstellung zusammengesetzter Edelsteine.

Edelstein-Familien – Rubine, Saphire, Smaragde und Diamanten

Edelsteine sind – wie der Name schon sagt – besonders edle Vertreter einer bestimmten Mineralart, die jedoch von der Natur in unterschiedlichen Farben ausgebildet werden können. Es sind sogenannte „Varietäten einer Mineralart“, und sie werden häufig mit eigenen Namen versehen. Der Diamant ist der härteste aller Edelsteine und wird von vielen als der König dieser Mineralgruppe angesehen. Die Härte spiegelt sich auch in seinem Namen wider, er wird vom griechischen „adamas“ (= unbezwingbar) abgeleitet. Die Ersten, die den Diamanten als Edelstein schätzten und ihn wegen der angeblichen innewohnenden Kräfte bewunderten, waren die Inder. In Indien wurde auch die Kunst des Schleifens und Polierens geboren und durch die Portugiesen weiterentwickelt. Inzwischen hat die Bedeutung Indiens an der Weltförderung von Diamanten verloren. Hauptlieferanten sind heute Australien und Zaire. Diamantlagerstätten kommen in vielen anderen Ländern und Regionen vor: In Sibirien, Südafrika, Namibia, Zentralafrika, Elfenbeinküste, Venezuela, Brasilien, USA, Indonesien, Kanada und China. Der Name „Rubin“ kommt von „rubeus“, also rot. Von allen Edelsteinen war er viele Jahrhunderte lang der begehrteste. Seine herrliche Farbe wechselt je nach dem Einfallswinkel des Lichtes von Purpurrot zu Orangerot. Bereits im 16. Jahrhundert wurden Rubine doppelt so hoch wie Smaragde und achtmal so hoch wie Diamanten bewertet. Die besten Steine kommen aus Mogok in Burma. Im Jahre 1890 wurden die bisher größten Rohsteine mit 400 und 304 Karat gefunden. Saphire und Rubine sind chemisch ähnlich. Alle anderen Farben außer Rot werden daher Saphire genannt. Der Saphir bezieht seinen Namen aus dem Indischen und kam über das griechische Wort „Sappheiros“. Er ist häufiger als der Rubin und wie dieser schon in frühesten Zeiten bekannt. Er wurde zum Modestein des Mittelalters. Die schönsten Saphire sind blau oder indigo; grünstichige haben einen geringeren Wert. Vom Saphir wurden schon sehr große Kristalle gefördert, einer von 20 kg Gewicht. Die besten Saphire kommen (oder kamen) aus Burma und Kaschmir. Ceylon liefert schöne hell- bis tiefblaue, aber auch rosa, gelbe, braune und malvenfarbene Steine. Weitere Fundstätten finden sich in Thailand und Kambodscha. Smaragde sind grüne Edelsteine. Der Name wird abgeleitet vom „smaragdos“ (grüner Stein im Griechischen). Der Smaragd dürfte zu den ältesten genutzten Edelsteinen gehören. In Ägypten waren die Vorkommen schon 3.500 Jahre vor Christus bekannt.

Bildung von Edelsteinen – besondere Geschenke der Erdgeschichte

Edelsteine bilden sich wie die meisten Mineralien in Zeiträumen von vielen Tausenden bis zu Hunderttausenden von Jahren. Die Bildung von Mineralien wird in drei verschiedene Entstehungsabfolgen unterteilt:

Die magmatische Abfolge umfasst Mineralien und Gesteine, die aus einer heißen Schmelze entweder im Erdinneren (Tiefengesteine) oder an der Erdoberfläche (Vulkanite) entstehen.

In der sedimentären Abfolge entstehen Edelsteine meistens durch Verwitterung von Mineralien oder Gesteinen, die durch Wasser oder Wind transportiert und später wieder abgesetzt werden.

Bei der metamorphen Abfolge entstehen die Mineralien und Gesteine durch sich ändernde Druck- und Temperaturverhältnisse in einer gewissen Tiefe unterhalb der Erdoberfläche.

Die Erfolgsfaktoren im Edelstein-Investment erkennen und nutzen – The Natural Gem GmbH

Das Investment in Edelsteine lohnt sich. Patrick-Noel Herold-Gregor, Managing Partner bei The Natural Gem GmbH hierzu: „Wir haben in den letzten Jahren gezeigt, dass Wertsteigerungen von 5 bis 8 Prozent pro Jahr erreicht werden. Die Erfolgsfaktoren für die Kunden der The Natural Gem GemH in Wien/Österreich sind die klare Fokussierung auf naturfarbene, unbehandelte Edelsteine und deren Zertifizierung nach weltweit höchsten Standards. Der Bezug erfolgt ohne Zwischenhändler zu einem angemessenen Preis ohne Aufpreis. Besonders erfolgreich ist der zusätzlich aufgelegte erste Fonds, der weltweit Farbedelsteine im Bestand hält (The Natural Gemstone Fund One).“

Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes:

Dr. Thomas Schröck

The Natural Gem GmbH

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