MABEWO AG – Klimaneutraler Stahl als Idee

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MABEWO AG, Schweiz – stahlsparende Solaranlagen verbessern die Ökobilanz erheblich – Ein Beitrag von Jörg Trübl, CEO der MABEWO AG, Schweiz

Die MABEWO AG ist ein Investor, welcher global Solaranlagen in neuer Technologie betreibt sowie dazugehörige autarke Produktionsmodule sowie Einheiten zur Energieumwandlung und -speicherung anbietet.

Lokal denken, global Handeln – aus der Schweiz für die Welt

Jörg Trübl: Klimafreundliche Stahlherstellung ist ein wichtiges Thema für uns. Noch besser ist es natürlich, wenn kein oder zumindest weniger Stahl benötigt wird. Die Solaranlagen sind tunnelförmig aufgebaut und brauchen daher ca. 60% weniger Stahl als normale Anlagen. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese wesentlich windunempfindlicher sind als normale Anlagen. Klimafreundliche Stahlherstellung ist ein großes Thema für die Verantwortlichen, sich an der Wissenschaft orientierenden Organe der MABEWO AG in der Schweiz. Dem Unternehmen voestalpine aus Österreich ist es gelungen, durch Wasserstoffzufuhr bei der Stahlerzeugung ein System zu entwickeln, bei dem kein CO2 abgegeben wird. Dies beobachten die Projektverantwortlichen genau und beziehen es in ihre Einkaufsüberlegungen mit ein. Studien belegen, dass die Stahlherstellung neben der Zementherstellung eines der größten CO2-Emittenten in den Industrieländern darstellt. Die Verringerung der weltweiten CO2-Emissionen ist das Ziel, um den Auswirkungen des Klimawandels zu begegnen und eine verbindliche Reduktion der klimaschädlichen Gase wurde in mehreren Abkommen der Vereinten Nationen vereinbart.

Wie funktioniert die Technik nun genau?

Kaum jemand weiß, dass z.B. die CO2-Bilanz des Landes Österreich im Jahr 2018 um fast 4 % zurückgegangen ist und das nur, weil ein Hochofen des österreichischen Stahlherstellers in diesem Jahr wegen Wartungsarbeiten stillstand. Das führte zu einer Einsparung von ca. 1,6 Mio. Tonnen Kohlendioxid. Dieses Beispiel verdeutlicht, wie umweltschädlich die Stahlproduktion ist und welche Auswirkungen die Verbesserung der Stahlherstellung auf die Umweltbilanz eines Landes haben kann. „Technische Innovation“ ist das Stichwort, so Jörg Trübl, in einem Symposium der Montanuniversität Leoben-Österreich, in welchem die Vorgehensweise diskutiert wurde. Das Forschungsprojekt SuSteel versucht, fossile Energie durch Wasserstoff zu ersetzen. Die Pilotanlage brachte sehr gute Ergebnisse, es wurde Wasserstoff zur Stahlerzeugung eingesetzt und diese Produktionstechnik im Fabrikmaßstab über mehrere Jahre getestet. Durch ein neues technisches Verfahren wird die Stahlproduktion wesentlich umweltfreundlicher und energiesparender.

Make a better world: Heute starten, das richtige tun!

Dieser technologische Ansatz gibt Hoffnung, dass die in der Umweltbilanz der Bevölkerung völlig unbekannten ökologischen Kosten der Stahlproduktion Berücksichtigung finden und sich das öffentliche Bild für diese Fragestellungen schärft. Die MABEWO AG arbeitet jedenfalls daran, ihre Anlagen möglichst energieeffizient und ressourcenschonend zu erstellen und zu betreiben. „Mit Innovationen und nachhaltigen technischen Lösungen finden wir Antworten auf brennende Fragen: Wie schützen wir das Klima, wie produzieren wir mehr erneuerbare Energie, schonen kritische Ressourcen, wie Land und Wasser und wie helfen wir konkret Menschen, denen es nicht zuletzt wegen des Klimawandels an Grundversorgung fehlt?

Der Schlüssel ist eine einzigartige Kombination aus Solartechnik, nachhaltigen Produktionsverfahren, dem Einsatz klimafreundlicher Rohstoffe und der Vision von MABWEO, erläutert Jörg Trübl, Umweltingenieur und CEO MABEWO AG.

V.i.S.d.P.:

Jörg Trübl
CEO MABEWO AG

Keywords:Stahl, Umwelt, Herstellung, Nutzung, Produktion, Solaranlagen, Stromproduktion, Wind, Aufbau, MABEWO AG, Schweiz, Küssnacht, Rigi, Rohstoffe, Solar-Dome

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