Früher in Rente gehen

Sharing is caring!

Wer nicht bis 67 Jahre arbeiten möchte, sollte frühzeitig die Finanzierung seiner Rente planen. Denn beantragen Sie die Rente vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter, müssen Sie lebenslange Rentenabschläge in Kauf nehmen. Bei der Planung kommt es zum einen darauf an, wie viele Jahre früher Sie den Ruhestand genießen wollen, und zum anderen, wie viel Zeit Ihnen bis dahin noch bleibt. Diesen Zeitraum sollten Sie für die Ansparung nutzen.

Welche Abschläge kommen auf Sie zu?

Jeder Monat, den Sie in Rente gehen, bevor Sie 67 Jahre alt sind, kostet Sie einen Abschlag in Höhe von 0,3 Prozent. Das sind 3,6 Prozent im Jahr. Bei einem monatlichen Rentenanspruch von beispielsweise 1000 Euro kommen Sie bei einem Renteneintritt mit 63 Jahren auf einen Abschlag von 14,4 Prozent und damit 144 Euro weniger im Monat.
Mit 64 Jahren sind es 108 Euro, mit 65 Jahren 72 Euro und mit 66 Jahren 36 Euro im Monat, die Sie privat ausgleichen müssen. Auf ein Jahr umgerechnet fehlen Ihnen bei einer Rente in Höhe von 1000 Euro und einem Renteneintritt mit 66 Jahren 432 Euro, mit 65 Jahren 864 Euro, mit 64 Jahren 1296 Euro und mit 63 Jahren 1728 Euro jährlich.
Ein weiterer Aspekt sind die fehlenden Beitragszahlungen für die Restjahre. Zusätzlich zu den Abschlägen haben Sie schließlich auch weniger Rentenpunkte erreicht, wenn Sie nicht bis zum Alter von 67 Jahren in die Rentenkasse einzahlen. An die Rentenversicherung eine Ausgleichszahlung zu leisten, ist hier eine mögliche Lösung.
Diese kann bereits ab dem 50. Lebensjahr veranlasst werden. Die Ausgleichszahlungen sind allerdings hoch. Sie können aber in Teilzahlungen und sonderausgabenabzugsfähig überwiesen werden. Dabei können (Stand 2018) 86 Prozent – maximal 23 712 Euro bei Alleinstehenden und 47 424 Euro bei Verheirateten – jährlich steuerlich geltend gemacht werden. Die Zahlungen dürfen sogar noch bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze geleistet werden. Für einen früheren Rentenbeginn müssen Sie bei der sogenannten Flexi-Rente allerdings mindestens 35 Jahre lang in der gesetzlichen Rentenkasse versichert gewesen sein. Dies ist Voraussetzung.

Wie Sie mit dem NDAC-Aktienfonds früher in Rente gehen

Wie viel Geld Sie für einen früheren Renteneintritt privat ansparen müssen, kommt auf Ihre individuelle Situation an. Einerseits sind die Ausgleichszahlungen zu bedenken, andererseits die Abschläge. Drittens muss die Restlebenszeit eingeschätzt werden, damit das Geld bis zum Ende reicht. Hierfür sollten Sie neben der durchschnittlichen Lebenserwartung von Männern und Frauen die individuelle Lebenszeit Ihrer nächsten Vorfahren heranziehen: In manchen Familien werden die Menschen nämlich überdurchschnittlich alt.
Sie haben zwei Finanzierungsmöglichkeiten: Entweder Sie kalkulieren mit einem Kapitalentnahmeplan, der Sie für alle Jahre versorgt und am Ende aufgebraucht ist. Oder Ihnen reichen die Zinseinkünfte, ohne das Kapital selbst zu entnehmen. Realistisch ist aller Wahrscheinlichkeit nach aber eine Kombination beider Varianten. Planen Sie Ihre Kalkulation sorgfältig. Machen Sie sich dazu eventuell eine (Excel)-Tabelle zur besseren Übersicht. Multiplizieren Sie die Rentenabschläge eines Jahres mit mindestens 25 bis 30 Jahren, und erkundigen Sie sich bei der Rentenauskunft über die Höhe Ihrer Ausgleichszahlung.
Aktien sind erwiesenermaßen die beste Geldanlage, um langfristig Vermögen aufzubauen. Wir beim Niedersächsischen Aktienclub bevorzugen aus folgendem Grund unseren selbst aufgelegten Aktienfonds gegenüber der Geldanlage in ETFs: Unser Anlage-Team wählt unsere Depotwerte sorgfältig aus und reagiert flexibel auf die aktuelle Wirtschafts- und Börsenlage. ETF-Fonds wären uns zu einengend.
Sie bieten zu wenig Wahlmöglichkeiten und Spielraum. Wir möchten nicht jedes Unternehmen eines Index in unserem Depot führen, sondern individuell renditestarke Werte auswählen dürfen. Turbulenzen an der Börse lassen sich dadurch erfahrungsgemäß auch besser bewältigen. Planen Sie beispielsweise einen früheren Renteneinstieg im Alter von 65 Jahren, könnten Sie einen Sparplan durchaus noch im Alter von 50 Jahren mit einer Einzahlung in Höhe von 200 Euro starten. Sie werden damit dann noch so viel Vermögen erzielen, dass Sie mit der Aktienrente die Ausgleichszahlung leisten sowie den Rentenabschlag ausgleichen können (bei 8 Prozent Wertentwicklung circa 108 000 Euro). Oder Sie wollen gar in 10 Jahren in den Ruhestand und können monatlich 500 Euro sparen. Dann können Sie mit unserem Sparplan noch auf knapp 94 000 Euro kommen und Ihr Ziel erreichen. Dies sind nur zwei Beispiele, wie Sie mit uns einen früheren Renteneintritt realisieren können.
Schritt 1: Lassen Sie sich bei der Rentenstelle berechnen, wie viel Geld Sie benötigen.
Schritt 2: Kontaktieren Sie uns und bringen Sie die anvisierten Zahlen mit.
Schritt 3: Wir erstellen mit Ihnen Ihren ganz persönlichen Rentensparplan!

Bildquelle: https://pixabay.com/de/see-baum-bank-menschen-alter-3778907/

Keywords:Früher

adresse